Die Kipperkarten nennt man Wahrsagekarten. Das Kartendeck verfügt über 36 Karten und besteht aus sehr vielen Personenkarten. Die Personenkarten stehen für ein Erlebnis, ein Ereignis oder sollen eine bestimmte Person darstellen, die wichtig in dem Leben ist. Bei den Kipperkarten kann man wie bei allen anderen Karten auch die Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit wahrsagen. Leider kann bis heute nicht eindeutig klären, wer die Kipperkarten erfunden hat. Man vermutet, dass einerseits Herr Kipper, der im 18 Jahrhundert lebte, sie erfunden hat oder eine Frau Susanne Kipper, die ungefähr zur gleichen Zeit lebte. Deshalb bleibt die Herkunft der Kipperkarten ungewiss.
Bei Anfängern sind die Kipperkarten sehr beliebt und auch bei Menschen, die schnell einen Rat bzw eine Hilfe brauchen. Die Kipperkarten haben eine klare und einfache Struktur in den Karten. Man erkennt in den Karten fast jede Lebenssituation und dann kann man diese Situation besprechen und aufarbeiten. Wenn man sich die Kipperkarten legen lässt, setzt man sich als Ziel, die Schwächen, die Stärken und auch den zukünftigen richtigen Weg des Ratsuchenden zu finden. Die Legung der Kipperkarten kann auch hier unterschiedlich sein. Man kann auch Legesysteme von anderen Kartendecks verwenden oder sich ein eigenes Legesystem erarbeiten. Wichtig ist nur, die Bedeutung aller Karten auswendig zu können. Und auch die Deutung von mehren Karten, auch genannt Aspekt, sollte man in einem großem Bild sehen können.
Was ist der Unterschied zwischen den Kipperkarten und anderen Kartendecks? Alle Kartendecks können alle Aspekte des Menschen erkennen und beleuchten. Die verschiedenen Karten unterscheiden sich nur in der Genauigkeit. Die Tarotkarten sind die ausführlichesten und die schwersten Karten zum Auslegen und Deuten, auch wenn sie die bekanntesten sind und für das Kartenlegen stehen. Bei den Kipperkarten haben der Kartenleger und der Ratsuchende viel mehr Spielraum bei der Deutung der Symbole. Die Symbole auf den Karten sind natürlich auf der Frontseite verschieden dargestellt.
Die Kipperkarten sowie die Zigeunerkarten entstanden in der Neuzeit, genauer gesagt im 18. Jahrhundert, um das Kartenlegen zu vereinfachen und zu aktualisieren. Das Tarot gibt es nämlich schon über 2500 Jahr. Das Kartenlegen kann jeder Mensch erlernen, aber jeder muss persönlich entscheiden, welches Kartendeck am besten ist. Deshalb erübrigt sich auch die Frage, welches das beste Kartendeck ist, da jedes Kartendeck etwas Spezielles mit sich bringt. Um die Karten zu legen, muss man seinen Geist öffnen und sich mit jedem Kartendeck ausgiebig auseinander setzen.
Kartenlegen mit Kipperkarten als Lebensberatung